K.I.T.T. – Knight Industries Two Thousand

K.I.T.T.- diese vier Buchstaben stehen wie nur Wenige für Aktion und Intelligenz gleichermaßen. Als treuer Begleiter war K.I.T.T. stets an der Seite von Michael Knight in der gleichnamigen Serie „Knight Rider“.

KITT Universal Studios“ by Morn the GornOwn work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Doch, neben dem Star aus Fleisch und Blut, war es auch das Auto, was viele Fans hatte und sich durch seine spektakulären Funktionen und markigen Dialoge in die Herzen der Zuschauer fuhr.

K.I.T.T.´s Geburtsstunde

Die vier Buchstaben stehen als Kürzel für die Firma Knight Industries Two Thousand, welche das Auto baute. Seine Basis hat das Auto beim Pontiac „Trans Am“ aus dem Jahr ´82 von General Motors. Im Gegensatz zum Pontiac ist K.I.T.T. hingegen noch tiefer gelegt. Auch die Frontpartie wurde stark modifiziert und auch das Armaturenbrett gleicht dem des Pontiac in keinster Weise mehr. Auch beim Antrieb wurde eher geklotzt und nicht gekleckert, denn K.I.T.T konnte mit einer Geschwindigkeit von 300 MPH davonrasen. Doch nicht nur die Karosserie war ein Markenzeichen. Neben dem tiefen Schwarz bestach das Auto auch mit seiner Denkfähigkeit. Eine in der Karosserie verbaute CPU machte dies erst möglich. Geschützt werden Auto und Fahrer durch eine nahezu unzerstörbare Außenhaut, welche aus einer Molekularbeschichtung besteht.
Können

K.I.T.T war nicht nur ein sprachliches Talent, sondern konnte auch mit einer Vielzahl an Tricks beeindrucken:

Besonders rasant geht es beim „Turbo Boost“ zu. Hier beschleunigt das Auto von 0 auf 300 MPH in 28 Hundertstelsekunden. Der Clou: Es kann sogar von der Fahrbahn abheben und Hindernisse überspringen. Damit Insassen bei solch einem Manöver vor zu hohen Kräften geschützt werden, hat K.I.T.T. ein sogenanntes „Passive Laser Restrain System“.

KITT
By Tabercil (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Kunstvolle Fahrtätigkeit vollbringt das Auto auch im „Sky Mode“. Ist dieser aktiviert, fährt der schwarze Bolide gekonnt auf 2 Rädern umher und nimmt jede noch so steile Kurve mit sicherer Fahrt.

Nicht nur fahrerisch kann K.I.T.T. eine Menge. Nein, das Auto kann durch seine Intelligenz auch weitaus mehr Dienste leisten. So ist das Scannen von Häusern oder anderen Gegenständen für den fahrbaren Untersatz kein Problem. Die chemische Analyse gehört dabei zu den leichtesten Übungen. Ebenso erfolgreich ist K.I.T.T. in der Stimmenerkennung mittels „Surveillance“.

 

Kitt Innenraum
Knight Rider Supercar KITT instrumentation„. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

 

Auch handwerklich ist der Freund von Michael Knight außerordentlich begabt. So kann er unter Zuhilfenahme elektromagnetischer Impulse mechanische oder elektronische Geräte manipulieren. K.I.T.T. wird so beispielsweise im Handumdrehen zum Türöffner. Doch auch das Beeinflussen anderer Fahrzeuge fällt in K.I.T.T.s Repertoire. Er kann andere Fahrzeuge mittels Microjam beeinträchtigen, indem er sich in deren System einloggt und in etwa Bremsen blockiert oder den Motor ausgehen lässt.

Wird es einmal zu brenzlig für den rasenden Wagen, so kann K.I.T.T. in Windeseile das Kennzeichen wechseln. Gewöhnlich steht auf dem Schild „KNIGHT“, doch ein Wechsel auf „KNI 667“ ist blitzschnell möglich. Werden die Verfolgungsfahrten zu wild, so kann sich das Auto seines eingebauten Enterhakens bedienen. So lassen sich klinke Kehrtwendungen oder gar rasante Notbremsungen einleiten.

K.I.T.T. cares

Ja, das Auto sorgt sich wahrlich um seinen Fahrer und Freund Michael Knight. Wird es im wahrsten Sinne zu brenzlig, dann kann Michael Knights Begleiter auch CO2 versprühen. Kleiner Brände sind so schnell unter Kontrolle. Das Ausstoßen von Öl kann rückwärtige Fahrzeuge durch die schmierige Oberfläche behindern. Im Fahrgastraum verfügt K.I.T.T. über eine integrierte O2-Düse. Mit ihr wird Sauerstoff ins Innere befördert, welches etwaige Betäubungsmittel unschädlich macht. Auch in anderer Hinsicht kümmert sich das Auto außerordentlich um seinen Fahrer. Durch die „Passive Laser Restraint Systems“ vermag K.I.T.T. seine Freund mittels einem unsichtbaren Sicherheitsgurt bei Aufprallen oder anderen Unfällen zu schützen. Eine Funktion, welche sich wohl so mancher Autobesitzer heimlich wünscht, ist die des integrierten Geldautomaten. Ist Mr Knight knapp bei Kasse, so hilft K.I.T.T. gern mit ein paar Scheinen aus dem Automaten im Inneren des Fahrzeuges aus.